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Mein Blog mit TYPO3: Relaunch und Recap

Dieses Relaunch-Projekt ist das Ergebnis einer mehr als zweijährigen Arbeit, die immer wieder unterbrochen wurde. Hier versuche ich zu rekapitulieren: Was habe ich gelernt, und was ist vor allem auch auf andere Projekt-Zusammenarbeiten übertragbar? Meine Lessons learned ...

Was mich antrieb

Ich bin festangestellter Web-Dienstleister und betreue nebenher seit über 20 Jahren Websites unter dem Label "alltagsaesthetisierung.de". Alltags....? Seit über 20 Jahren habe ich meine Dienste unter diesem Namen angeboten. Der Name enstand im Zusammenhang mit meiner ersten Fotoausstellung im Jahr 2000 auf der "schoenheitszentrale.de". Er umfasst Fotografie, Schmuck und Design - das meiste im Web. Zunehmend wurde mir der Name zu sperrig. Viele Accounts habe ich begonnen, unter "griebie" zu erstellen - deswegen passt der Name griebie.de nun besser.

Mein Notizbuch

Ich habe ein Herz für TYPO3 und auf Grund fortschreitender Vergesslichkeit ein Bedarf an Notizblöcken. Ich möchte aber auch Revue passieren lassen wie das oder ein anderes Projekt abgelaufen ist und mir einen Katalog meiner eigenen Tipps zu schaffen, die ich mir erarbeitet habe oder auch in den Austausch gehen.

Kleine Häppchen

Einzelne Ideen, die hier nun online gehen sind in der Tat von Anbeginn im Kopf gewesen: Die Einbindung des Instagram-Feeds, schmale klare Linien, wenig Navigation und Ablenkung. Jede Idee hatte ich aber in kleine Arbeitspakete gepackt: Je kleiner die Stücken Arbeit, umso besser können sie zuende gebracht und beurteilt werden. Und jeder Mini-Abschluss ermöglicht Pausen, die notwendig sind, um das Projekt wieder mit neuer gesunder und konstruktiver Distanz zu betrachten.

Diese Momente, des Bewerten eines Arbeitsabschnitts, in dem wenn der Text erneut gelesen, das Bild noch einmal betrachtet oder im Web die Usability ein neues Mal durchgespielt wird, ermöglichen so rasche Änderungen, ohne großen Arbeitsaufwand. Eine enge Abstimmung ist nicht nur mit Kunden wichtig und hilft, gemeinsam zu einem Ergebnis zu finden. Ich habe deswegen angefangen, alle Todos in einem Projekt auf meinem Jira Board in Tickets zu gießen und abzuarbeiten. Die Tickets tauchen dann bei Kundenprojekten in der Abrechnung auf und schaffen Transparenz in jede Rechnung.

Design by plan

Grundsätzlich ist es praktisch, wenn Gestaltung und Umsetzung einer Website nicht aus einer Feder kommen, sondern die Rollen klar verteilt sind. In vielen Fällen bekomme ich eine grafische Vorlage, die ich ins Web übertragen soll. Aber wie sonst bei manch kleinerem Projekt habe ich hier mal wieder alles alleine zu verantworten. Das ist kein Malus, dauert vielleicht mal länger, kann  aber trotzdem gelingen.

Eine Website benötigt in den meisten Fällen nicht mehr als vier Überschriftshiearchien (h1-h4) und nur eine Handvoll verschiedener Farben. In meinen Augen ist hier die Chance für Klarheit an Stelle von sonstiger Verschachtelung. Ein Tool, um sich hier Klarheit zu verschaffen sind Online-Farbschemata-Websites wie z.B. coolors.co. Wie die Farben für Text und Headlines, Flächen und Aktionsflächen sowie Linien zusammen wirken lässt sich so wunderbar ausprobieren. Das können sich meine Kunden dann auf Wunsch selber zusammenstellen und ich füge die genannten Farbwerte in meine SCSS-Variablen ein.

Es kann auch zeitaufwändig werden, sich für Schriftbilder zu entscheiden. Auch wenn sich im Web Shrifttypen mühelos verändern lassen ist hier eine große Sorgfalt geboten, dass die Schrift vielleicht nicht zu gewöhnlich, aber gut lesbar ist und vor allem einem selber gefällt. Hier kann FontPair helfen, zeigen, wie die Schrifttypen zusammenspielen. Auch diese Aufgabe überlasse ich gerne dem Kunden, wenn das Design zusammen entwickelt werden muss.

Fazit

Wenn kein gutes durchdachtes Designkonzept vorliegt - wie oft in kleinen Projekten - habe ich in den letzten Projekten immer mehr davon profitiert, den Open Source-Spirit auch in die Projektarbeit zu tragen. Eine Webseite gemeinsam zu entwickeln bietet die Möglichkeit für beide Seiten, kostensparend und nervenschonend zu arbeiten. Ich bin gespannt, welche Möglichkeiten und Plattformen für Kreative Zusammenarbeit sich weiterhin entwickeln. Und wer in größeren Teams Moodboards entwerfen möchte, Design-Votes abgeben möchte wird miro sein Tooling finden. Und zu aller guter Letzt in dieser Liste - schaut Euch figma an - ergänzt durch einen smarten Presentations-Mode.

Was als nächstes? Zeitnah werde ich diese Instanz auf die die TYPO3 Version 10 upgraden!

Veröffentlicht: 22.01.21

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